Der große Baumärkten und Störsender

Beim Bundeskriminalamt (BK) empfiehlt man, einen Teil der Funkanlagen mit Kabelverbindungen nachzurüsten oder beim Neueinbau sogenannte Hybridanlagen zu wählen: “Ist eine Funkalarmanlage zumindest in einigen Komponenten auch per Kabel verbunden, nutzt dem Einbrecher sein Störsender nichts”, betont BK-Sprecher Helmut Greiner.

“Einfache Funkalarmanlagen, wie sie große Baumärkten anbieten, sind für solche Signal Störsender leicht zu knacken”, weiß der Wiener Elektrikerinnungs-Sprecher Renatus Widmann. So sei es für Profis einfach, auf Funkbasis arbeitende Anlagen vor dem Haus mit Messgeräten aufzuspüren. Generell sei aber Unvorsichtigkeit – etwa Werbesackerln an der Tür oder offene Kippfenster – weiterhin Hauptgefahr für verlassene Wohnungen. Die meisten Einbrecher seien nämlich laut Greiner “großteils eher primitiv, also mit Brechstangen, ausgerüstet und gehen den Weg des geringsten Widerstandes”.

Obwohl derartige Mobiltelefon störsender in Österreich und Deutschland einem Importverbot unterliegen, sei es für Ost-Banden kein Problem, sich solche via Internet in ihren Heimatländern zu beschaffen, betont man bei der Elektrikerinnung. Seitens der Polizei sieht man die Entwicklung mit Besorgnis: “Der beste Schutz sind gute Systeme, die von Fachleuten eingebaut werden”, sagt Johann Grill vom Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst Wien.

“Mit den , handy jammer werden dann die wenigen Funkkanäle, auf denen diese Anlagen arbeiten, buchstäblich ,zugeschüttet, sodass die einzelnen Elemente des Alarmsystems nicht mehr miteinander kommunizieren können”, so Widmann. Ist der Funkkontakt der Sensoren an Türen und Fenstern mit der Zentrale einmal unterbrochen, können diese geknackt werden, ohne dass es Alarm gibt.

4G Handy-Störsender

Im Zuge verstärkter Streifentätigkeit fiel der gesuchte Wagen schließlich Dienstagnachmittag in Kittsee Ermittlern auf. Die drei Verdächtigen wurde vorläufig festgenommen. Im Wagen fanden Beamte einen Störsender und einen Schlagring. Alle drei leugneten jede Verbindung zu den Diebstählen. Während der 24-Jährige im Gefängnis landete, kamen ein 29-Jähriger und ein 46-Jähriger mit Anzeigen davon. Ob die Drei noch in weiteren Fällen als Täter infrage kommen, ist noch Gegenstand von Ermittlungen, so die Landespolizeidirektion Burgenland.

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